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Herbstausflug Trachtenchor Wiedikon Zürich

Juhuii, mir gönd a s'Herbstfäscht uf Hallau steht auf der Einladung zu unserem Ausflug. Am Sonntag Morgen, den 30. September 07, besammeln sich 19 Aktiv- und 13 Passivmitglieder um 7.45 Uhr beim Carparkplatz am Sihlquai. Ungeduldig warten wir auf unseren Car, der aber ganz pünktlich kommt.

Schon geht die Fahrt mit unserem Chauffeur Hans Kälin, Neuhof Reisen, durch das Zürcher Unterland Richtung Aargau. Auf dem Bözberg haben wir keine gute Fernsicht, da das Wetter trocken aber neblig ist. Schon sind wir im Fricktal, wo wir im Gasthof Adler Gipf-Oberfrick unseren Znünihalt machen. Hier werden bei Kafi und Gipfeli auch die letzten müden Geister geweckt. Mit einer Kostprobe aus unserem Liederschatz verabschieden wir uns und weiter geht unsere Reise über den Kaistenberg. Hans erklärt uns, dass die Welt da noch in Ordnung sei.

Kleine Dörfer mit Blumen geschmückten Häusern, wo noch intensive Landwirtschaft betrieben wird, machen unsere Reise sehr interessant. In Leibstadt beeindruckt uns der riesige Kühlturm des AKW, gleichzeitig macht es einem doch ein wenig Angst: „Was ist wenn ...?“

In Zurzach erklärt uns Hans, dass wir am Zoll alle ein breites Lächeln aufsetzen sollen. Ich glaube, es hat die Zöllner in die Flucht geschlagen, auf beiden Seiten lässt sich keiner blicken. Über den Küssaberg fahren wir kurz durch unser Nachbarland in den schönen Klettgau. In Hallau muss uns unser Reiseleiter leider erklären, dass das Herbstfest erst eine Woche später stattfindet.

Durch schöne Rebberge, wo die Trauben auf den Wümmet warten, werden wir auf dem Erlebnis Bauernhof Gysel, Wilchinger-Berg, erwartet.

Da der Koch anscheinend noch nicht fertig ist, haben wir genügend Zeit zum Plaudern und unseren beiden Patientinnen Rösli und Ruth Kartengrüsse zu schreiben. Mit einiger Verspätung wird uns ein feines Mittagessen serviert. Zu unserer grossen Freude scheint nun auch die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Wir beschliessen nun, trotz der verlorenen Stunde, einen längeren Halt am Wilchinger Herbstfest zu machen. Die Einen ziehen es vor, durch das Dorf zu schlendern, um die vielen Aktivitäten zu bestaunen, die Andern machen es sich in einem Gartenbeizli gemütlich. Mit zwei Liedern überraschen wir die vielen Zuhörer.

Punkt 16.00 Uhr heisst es wieder einsteigen. Mit einer flotten Fahrt über Schaffhausen macht Hans noch einen Abstecher an den Rheinfall. Durch das Weinland, wo wir in Neunforn eine traumhafte Aussicht auf die Alpen geniessen, fahren wir an der Zuckerfabrik Frauenfeld vorbei. Hier warten schon riesige Mengen von Rüben auf die Verwertung.

Da ein kleines Auto (45 Km) uns den Weg versperrt, nimmt Hans ein Stück Autobahn bis Wil, damit wir nicht allzu spät im Toggenburg auf dem Winzenberg bei Verwandten von Rosmarie zum z'Abighalt ankommen. Im gemütlichen Restaurant würden wir gerne noch etwas länger bleiben, aber die Zeit läuft uns davon. Mit dem Lied: „We d'Schwälbeli i Süde zieh ...“ sagen wir Adieu.

Über den Ricken – Forch kommen wir nach einem wunderschönen Tag wieder glücklich und zufrieden nach Hause.

Rosmarie Lusti

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